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Die Blüten der Sojapflanze erinnern an Orchideen. Die in Hülsen reifenden Samenkörner unterscheiden sich je nach Sorte in Form, Farbe und Größe. Sie sind in der Regel etwas kleiner als Erbsen und mit einem dunklen Nabel versehen. Ihre Form ist rund oder leicht flach, kann aber auch oval sein. Die Farben variieren von gelb und grün über braun bis hin zu schwarz. Jede Hülse kann bis zu sechs Samen enthalten. Die Sojapflanze braucht viel Wasser, bevorzugt warmes Klima und lockeren, gut durchlüfteten Boden. Sie kann von Mitte April bis Anfang Mai ausgesät und Ende September bis Anfang Oktober geerntet werden. Herkunft Die Hauptanbaugebiete der Sojabohne liegen in China, Ostasien sowie in Nord- und Südamerika. Wir kennen mehr als 3.000 verschiedene Arten von Sojabohnen, nur wenige werden jedoch kultiviert. Für die Produkte von Sojaland werden ausschließlich ganze Sojabohnen aus garantiert biologischem Anbau verwendet, die gentechnisch nicht verändert sind. So kam Soja nach Europa In den 50er Jahren breitete sich der Sojaanbau in Nord- und Südamerika rasch aus. Heute kommen über 75% der Weltsojaproduktion aus dieser Region. Die klassischen Anbauländer China, Japan und Korea produzieren vorwiegend für den eigenen Bedarf. Erst in den 70er Jahren kam Soja nach Europa. Produkte wie Sojagetränke, Tofu, Tempeh oder Miso gewinnen seitdem bei uns immer mehr an Bedeutung. Und das nicht ohne Grund: Die Sojabohne wird wegen ihres außergewöhnlich hohen Nährwerts und ihrer positiven Eigenschaften als Grundnahrungsmittel immer mehr geschätzt. Aufgrund ihrer einzigartigen gesundheitsfördernden Eigenschaften wird sie oft auch als "Wunderbohne" oder "Allheilmittel" gepriesen (s. auch Nährwertprofil). |